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Nomadentochter
Waris Dirie

Blanvalet Taschenbuch Verlag, 2003 - 288 Seiten

Kundenbewertung:(44 Bewertungen)
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War gefesselt von der Geschichte!

Bin tief beeindruckt von der Geschichte und habe das Buch regelrecht verschlungen! Ein klasse Buch.


Einblicke in eine andere Welt

In dem Roman "Nomadentochter" von Waris Dirie wird die Lebensweise der Nomaden in Somalia sehr spannend und eindrucksvoll beschrieben. Besonders die Unterwerfung der Frauen hat mich sehr wütend gemacht. Sie werden kaum als Menschen wahrgenommen und nicht respektiert.
Die gutmütige und selbstlose Art der Mutter ist sehr bewegend. Selbst wenn sie nur noch zwei Ziegen hat, teilt sie diese Ziegen mit ihrer Tochter, die ein eigenes Einkommen in den USA hat.
Selbst für den störrischen Vater, der nie zu seinen Gefühlen steht, entwickelt man irgendwann Sympathie.
Ein toller Roman, der im Gegensatz zu Wüstenblume das Leben der Wüste thematisiert und nur ab und zu das Thema Beschneidung angesprochen.


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Der unvermeindliche Nachfolger von Wüstenblume

Ich gebe dem Buch vier Sterne, weil es sich kurzweilig liest und ich biografische Romane mit einer bewegenden Geschichte immer interessant finde. Allerdings kommt das Buch nicht an Wüstenblume heran. Hier handelt es sich einfach nur um den unvermeidlichen Nachfolger, der immer hinterher geschoben wird, wenn das erste Buch ein Erfolg war. Natürlich möchte der Leser immer gerne wissen, wie es denn für die Autorin in ihrem bewegenden Leben weiter geht. Aber dabei fehlt es dann meist an inhaltlicher Tiefe. So auch in diesem Fall. Zudem führt der Spagat zwischen den zwei Kulturen, in denen Waris Dirie lebt, zu vielen wiedersprüchlichen Handlungen der Protagonistin, die man schwer nachvollziehen kann und für die dann doch das Verständnis fehlt.


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Spurensuche: "back to the roots"

Waris Dirie erzählt von ihrer Reise nach Somalia zu ihren Eltern, nach 20 Jahren Abwesenheit von zu Hause. Der Bericht ist sehr persönlich und schildert die Begegnung mit den Eltern und den Geschwistern. Sie zeigt die Armut, die Lebensbedingungen und auch die medizinischen Schwierigkeiten in ihrem Land. Man erfährt etwas über die somalische Männergesellschaft, das Militär und wie die Frauen überall unterdrückt werden. Sie berichtet über das ärmliche Leben der Normaden und zeigt auf der anderen Seite auch die Zufriedenheit der Menschen und ihr unerschütterliches Vertrauen auf Gott, bei allen ihren Handlungen.
Sicherlich ein sehr aufschlußreicher Leseausflug, in eine ganz andere Welt, mit Einblicken in die Naturverbundenheit der Menschen. Wie bei dem Buch Wüstenblume, weist Sie sehr deutlich, mit genauen Beschreibungen, auf die grausame Beschneidung und Genitalverstümmelung der jungen somalischen Frauen hin.

Fazit: Wer die Wüstenblume schon gelesen hat, der sollte hier nicht zu viel Neues von der Autorin erwarten, daher nur drei Sterne. (Wer die Autorin nicht kennt, für den gibt es hier vier Sterne nur für die Bewertung dieses Buches)


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Rezensionen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9



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