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Das kupferne Zeichen
Katia Fox

Bastei Lübbe, 2007 - 640 Seiten

Kundenbewertung:(63 Bewertungen)
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Eine Frau beweist sich in der Welt der Männer!

England, 12. Jahrhundert. Die junge Ellen fühlt sich nirgends so wohl wie in der Schmiede ihres Vaters. Ihr größter Traum ist es, eines Tages Schwertschmiedin zu werden. Doch das ist für Mädchen unmöglich. Allen Schwierigkeiten zum Trotz folgt sie Ihrer Berufung. Als Junge verkleidet taucht sie ein in die Welt der Ritter und des Königshofs. Denn sie will ein Zeichen setzen, mit einem Schwert, das unvergleichlich ist und vollkommen. Aber die Lüge, auf der sie ihr Leben aufgebaut hat, wird ihr zum Verhängnis, als sie sich in einen jungen Ritter verliebt. Zu spät erkennt Ellen, wem sie vertrauen darf- und das sie bei Hofe einen Feind hat, der zu allem bereit ist.

Katja Fox gelingt es bereits von der ersten Seite an einen mit ihrer bildhaften, flüssigen Sprache zu fesseln. Schon nach kurzer Zeit fühlt man sich hineinversetzt in die Zeit des Mittelalters und fiebert mit ihrer Protagonistin mit. Sie gewährt einem einen Einblick in das (Über-)Leben des einfachen Volkes während der ständigen Kriegswirren im 12. Jahrhundert, in das farbenprächtige Leben bei Hofe und sie versteht es sehr unterhaltsam einem die Schmiedekunst näher zu bringen. Natürlich ist die Handlung in gewisser Weise voraussehbar, aber geschickt gelegte Wendungen lassen die Spannung zu keiner Zeit abreißen und vor allem driftet ihr Schreibstil niemals ins Kitschige ab.

Die Autorin lässt den Leser rund 20 Jahre am Leben von Ellen teilhaben und diese beschreibt sie als ein dickköpfiges, stures, aber überaus sympathisches Mädchen und später als Erwachsene, die wider allen Gefahren und Rückschlägen ihren Weg geht. Auch die weiteren Charaktere sind so gut herausgearbeitet und facettenreich beschrieben, dass eine Verwechslung bei den vielen Mitwirkenden fast unmöglich ist.

Alles in allem ist "Das kupferne Zeichen" ein wirklich sehr gelungener Roman, der Spaß macht zu lesen. Man mag gar nicht glauben, dass es sich hierbei um ein Erstlingswerk handelt. Der zweite Teil "Der silberne Falke" ist bereits im März 2009 erschienen.




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Spannend von Anfang bis zum Schluss

Sehr gutes Buch

Spannend zu lesen sehr gut erzählt unbedingt Teil 2 kaufen .Das kupferne Zeichen


Besser, als der Klappentext vermuten lässt; also nicht abschrecken lassen!

Katia Fox hat einen sehr schönen Roman geschrieben, dem man nicht anmerkt, dass er ein Erstlingswerk ist. Zwar hat er kleine Mängel hinsichtlich des Inhalts, da sie meiner Meinung nach zu viele Ereignisse in dieses Buch packen wollte und das übertrieben wirkt, aber ihr Schreibstil erinnert an eine erfahrene Autorin, die das schon seit Jahren macht. In einer sehr schönen Sprache, die leicht zu lesen ist, erzählt sie vom englischen Mittelalter des 12. Jahrhunderts, das mich richtig fesseln konnte.

Ganz weit im Vordergrund steht der Beruf des Schmieds, insbesondere geht Katia Fox dabei auf die Schwertschmiederei ein. Da die Hauptprotagonistin Ellen dies unbedingt lernen will und das auch über viele Umstände schafft, erfährt man detaillierte Einzelheiten darüber. Diese Passagen hätten zwar auch gerne etwas kürzer sein dürfen, da sich dabei einige Längen eingeschlichen haben, aber nicht so sehr, dass es langweilig wurde. Im Gegenteil, es war trotzdem interessant und informativ.

Aufgrund des Klappentextes könnte man vermuten, dass es sich hier um einen nicht unbedingt außergewöhnlichen Roman handelt. Da ich aber zuerst den zweiten Teil "Der silberne Falke" gesehen habe, der mich sofort angespochen hatte, wollte ich natürlich vorher den ersten Teil lesen. Gut, dass ich mich da nicht abschrecken lassen habe. Dass Ellen sich zuerst als Junge verkleidet hat, was ja bei historischen Romanen nicht wirklich etwas neues ist, konnte die Autorin diesen von mir befürchteten langweiligen Part aber gut umsetzen. Außerdem nimmt das, obwohl es Hauptbestandteil der Geschichte ist, nur einen geringen Teil ein, weswegen es auch gar nicht schlimm war. Als Kritikpunkt zu nennnen ist aber, dass Ellen zu viele Schicksalsschläge hinnehmen muss. Dass sie so oft flüchten musste, störte mich dann doch, da aus so etwas sofort Unglaubwürdigkeit entsteht. Das hätte nicht sein müssen und muss deswegen einen Stern bei meiner Bewertung einbüssen. Wie ich schon erwähnt habe, waren diese Schicksalsschläge die Ereignisse, wo ich das Gefühl hatte, dass Fox sie unbedingt alle in diesem Roman mit einfliessen lassen wollte. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Die Charaktere waren alle gut gezeichnet. Aber nicht nur ihre Persönlichkeiten, sondern auch ihr äußeres wurde wunderbar beschrieben, so dass ich eine genaue Vorstellung von ihnen bekam. Besonders mochte ich Ellen, die mir durch ihre Willenskrakt und ihrem Durchsetzungsvermögen richtig ans Herz gewachsen ist. Außerdem ist sie wohl in ihrem Beruf, aber charakterlich keinesfalls perfekt, sondern mit Ecken und Kanten, was sie sehr menschlich wirken ließ. Aber auch Jean, Rose, William oder Isaac waren individuelle Charaktere, die sympathisch waren und bei ihnen eine gute Entwicklung zu erkennen war. Von den Schauplätzen, den Tunieren und somit auch von den Rittern bekam ich auch ein sehr gutes Bild. Historische Ereignisse sind nur gering und die historschen Anmerkungen am Schluss des Buches zeigen, dass die Autorin vor allem das Leben des 12. Jahrhunderts und das Schmiedehandwerk erzählen wollte. Von historischen Persönlichkeiten wurde nur Guillaume le Maréchal (im Nachwort) erwähnt, wo wir einiges über den wohl größten Ritter seiner Zeit erfahren. König in dieser Zeit war Heinrich II., über den wir nur wenig erfahren.

Ein schöner Roman, den ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann. Ich werde auch sofort den zweiten Teil "Der silberne Falke" lesen.


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Das kupferne Zeichen

Die 12 jährige Ellenweore hat nur einen Wunsch: Sie möchte Schwertschmiedin werden. Das ist im Jahr 1161 als Frau jedoch unmöglich.
Nach einer schockierenden Entdeckung muss Ellenweore ihr Dorf verlassen und versucht nun als Junge verkleidet das Handwerk der Schwertschmiedekunst zu erlernen. Doch es kommt wie es in diesem Fall immer kommen muss. Ihre weibliche Identität wird aufgedeckt und Ellenweore muss erneut fliehen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Roman recht spannend. Das Mittelstück jedoch fand ich ziemlich langweilig. Es passiert eigentlich nichts. Erst zum Ende hin kommt wieder Spannung auf als Ellenweore auf ihren alten Widersacher trifft.
Als Erstlingswerk durchaus gut aber kein Buch das man vor Spannung nicht aus der Hand legen kann.


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Rezensionen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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