Nicht umsonst warten alljährlich rund 20 000 Camingplatzbetreiber vom Nordkap bis Sizilien zwischen Bangen und Hoffen auf die Ankunft der ADAC-Inspekteure, die alljährlich nach dem Zufallsprinzip 2000 Plätze genauestens unter die Lupe nehmen. Denn ohne Nennung im ADAC Camping- und Caravaning-Führer, darüber sind sich alle im Klaren, ist man für die begehrten deutschen Individualtouristen auf dem hart umkämpften Reisemarkt so gut wie nicht existent. 300 Punkte umfassen die Prüfberichte, die die Experten des ADAC, allesamt erfahrene alte „Campinghasen“, vor Ort anfertigen und regelmäßig überprüfen. Aufbereitet in Form intuitiver Piktogramme, Zensuren und Wertungen bilden sie die Grundlage der detailreichen Platzprofile. Schwerpunkte der Beurteilung liegen in den Bereichen Sanitär, Standplatz, Versorgung, Freizeiteinrichtungen sowie Animationsprogramme, letztere unter besonderer Berücksichtigung der Kinderfreundlichkeit.
2 600 Campingplätze in Deutschland und 16 Ländern Nordeuropas enthält der vorliegende Führer, der erstmals in einer gebundenen und daher stabileren aber deshalb nicht minder handlichen Ausgabe vorliegt. Wer sich über zu viel Werbung aufregt, sollte sich bewusst sein, dass ihr der günstige Preis zu verdanken ist. Jedem Band liegt eine ADAC-CampCard bei, mit der man in den Genuss exklusiver Sonderpreise und Vorteilsangebote kommen kann. Auf diese Weise hat sich ein ADAC Camping- und Caravaning-Führer im Handumdrehen amortisiert. Franz Klotz