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Die Henkerstochter
Oliver Pötzsch

Ullstein Tb, 2008 - 511 Seiten

Kundenbewertung:(134 Bewertungen)
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ein wundervolles Buch

Ein tolles Buch,

Gerade habe ich die Henkerstochter gelesen. Es ist ein interessanter historischer Krimi. Es geht um den Henker, seine Tochter und den Medicus, die versuchen die als Hexe angeklagte Hebamme zu retten und dem wahren Mörder der Kinder zu finden. Es ist eine bis zum Schluss spannende Geschichte. Aber es geht auch um das Leben der Menschen in der damaligen Zeit, mit den Problemen. Vor allem um die Henkersfamilie, die ja unbeliebt bei den Bürgern ist. Gut finde ich, das der Henker und sein Beruf mal von einer anderen Seite beleuchtet wird, denn nicht alle Henker waren gewissenlose Mörder. Sie hatten auch medizinisches Wissen.
Den Schreibstil finde ich super. Es liest sich sehr flüssig. Man weiss immer wer was gesagt hat und kann der Handlung gut folgen. Das die Personen einen leichten Dialekt sprechen finde ich schön und macht sie liebenswert.
Von den Erdställen habe ich auch das erste Mal in dem Buch was gehört, ist interessant, man lernt eben nie aus.
Daher kann ich das Buch sehr empfehlen.



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Gelungenes Debüt

Nach dem 30-jährigen Krieg werden verwaiste Kinder in Schongau umgebracht, und eine Hebamme gerät in den Verdacht, die Kinder verhext und getötet zu haben. Der Schongauer Henker Kuisl glaubt jedoch, dass die Hebamme unschuldig ist, und versucht gemeinsam mit seiner Tochter und ihrem G'spusi, dem Medicus Simon, den wahren Mörder zu finden...

"Die Henkerstochter" schwelgt in Lokalkolorit, und Schongaus handelsmäßiger Niedergang gegenüber Augsburg kommt gut rüber. Die Handlung ist actionreich, nur am Ende fand ich die Auflösung aller Ereignisse ein wenig an den Haaren herbeigeholt. So vielschichtig jedoch die Handlung ist, so wenig Tiefgang haben die Charaktere; selbst Kuisl, seine Tochter und der junge Medicus bleiben an der Oberfläche. Dazu passt der einfache Stil des Buchs, bei dem sich Hauptsatz an Hauptsatz reiht.

Leichte, spannende Unterhaltung, allerdings mit kleinen Schwächen, daher nur 4 Sterne.



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ganz OK!

Das Buch ist ganz ok aber hat mich leider nicht vom Hocker gerissen.
Die Geschichte war ein Einziges hin und her.
Und der Grund für das Zeichen auf dem Rücken der ermordeten Kinder ist sehr dünn und enttäuschend, da das Zeichen eigentlich eine große Rolle zu spielen scheint...

Im großen und ganzen war das Buch, eben NUR, ganz ok!


Rezensionen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



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